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Thema des Digitalgipfels : Was bedeutet eigentlich Plattformökonomie?

Außen Bus, innen Plattform: Flixbus ist ein Beispiel für ein Unternehmen, dass die Vorteile der Plattformökonomie erkannt hat. Bild: Reuters

Über Plattformen debattiert zur Zeit die ganze Wirtschaft, auch die Bundesregierung stellt das Thema in den Mittelpunkt ihres Digitalgipfels heute. Viele schüren Ängste. Doch was ist mit dem Terminus eigentlich gemeint?

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          Eine Urlaubsreise im Deutschland des Jahres 2019: Wir fahren mit einem Busunternehmen in den Urlaub, das keinen einzigen Bus besitzt. Die Unterkunft haben wir von einem Anbieter gebucht, der keine einzige Ferienwohnung hat. Und zum Busbahnhof hat uns ein Fuhrunternehmen gebracht, das kein einziges Taxi sein eigen nennt. Die Liste ließe sich fortsetzen, etwa auf Essenslieferdienste, Preisvergleichportale für Energie- oder Telekommunikationsverträge oder Geldanlageplattformen.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das nämlich ist das Zauberwort, dem auch die Bundesregierung einen großen Teil ihres Digitalgipfels in dieser Woche in Dortmund widmet: Plattformen – und die Verwerfungen, die sie im traditionellen Geschäftsmodell zahlreicher Unternehmen auslösen. „Manager, die glauben, Plattformen hätten keine Auswirkung auf ihr Unternehmen, die müssen wir ganz schnell aufwecken“, sagte jüngst der Präsident des Digitalwirtschaftsverbands Bitkom, Achim Berg. „Ich kann mir kaum eine Branche vorstellen, in der eine Plattform nicht disruptiv tätig werden kann.“

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