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Wieder ein Unfall : Tesla prallt mit „Autopilot“ in Polizeiwagen

  • Aktualisiert am

Am Dienstag prallte ein Tesla-Fahrer in Kalifornien in ein parkendes Polizeiauto. Der Autopilot war offensichtlich eingeschaltet. Bild: AP

In Amerika ist es abermals zu einem Verkehrsunfall mit einem Tesla gekommen – wieder soll der sogenannte Autopilot Schuld sein. Was sagt der Hersteller dazu?

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          Schon mehrmals hat Tesla in den vergangen Wochen und Monaten mit Verkehrsunfällen Schlagzeilen gemacht. Jetzt ist es in Amerika abermals zu einem Zwischenfall gekommen. In Laguna Beach im Bundesstaat Kalifornien krachte am Dienstag ein Autofahrer mit seinem Tesla Model S in einen parkenden Polizeiwagen. Laut Angaben des Fahrers soll der Tesla in dem Autopilot genannten Modus gefahren sein. Er erlitt nur leichte Verletzungen.

          Der „Autopilot“ ist eine halbautomatische Technologie, die laut Tesla eine fortgeschrittene Fahrkontrolle ermöglicht. Tesla habe aber immer deutlich gemacht, dass der Autopilot das Fahrzeug nicht vor allen Unfällen schützen kann, teilte der E-Auto-Bauer in einer Stellungnahme nach dem Unfall mit. Der Konzern konnte die Angaben des Fahrers, mit dem Autopiloten gefahren zu sein, zunächst nicht bestätigen.

          Es ist nicht das erste Mal, dass Teslas halbautomatischer Fahrassistent für einen Fahrfehler verantwortlich gemacht wird. Anfang des Monats etwa raste ein Fahrzeug des Elektroautoherstellers mit 97 Stundenkilometern in ein Feuerwehrauto, das an einer roten Ampel gehalten hatte. Nach Angaben der Behörden habe die Fahrerin kurz zuvor das Assistenzsystem eingeschaltet.

          Im März kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Tesla Model X, der mit aktiviertem Fahrassistenten in eine Leitplanke krachte. Wenige Monate zuvor war ein Tesla-Auto ebenfalls im Autopilot-Modus unterwegs, als das Fahrzeug einem parkenden Feuerwehrwagen auffuhr. Die Untersuchungen der Behörden laufen noch, doch Tesla steht aufgrund der sich häufenden Berichte in der Öffentlichkeit immer mehr unter Beobachtung.

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