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Fünf Milliarden Betriebsgewinn : Telekom-Chef: „Wir bleiben in der Erfolgsspur“

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Gerade in Amerika läuft es für die Telekom. Bild: dpa

Die Geschäfts in den Vereinigten Staaten laufen gut. Ein anderer Bereich macht der Telekom aber nach wie vor Sorgen.

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          Der zu Jahresbeginn schwache Dollar-Kurs hat der Deutschen Telekom im ersten Quartal zu schaffen gemacht. Der Umsatz ging um fast vier Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zurück, wie der Bonner Konzern an diesem Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Konsolidierungen sei hingegen ein Umsatzplus von 3,1 Prozent erzielt worden. Die Telekom ist von Wechselkurseffekten betroffen aufgrund ihrer amerikanischen Tochtergesellschaft T-Mobile US, die sich gerade mitten in der milliardenschweren Übernahme des kleineren Rivalen Sprint befindet.

          Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) blieb trotz eines Rückgangs in der Großkundensparte T-Systems stabil mit 5,55 Milliarden Euro. „Wir bleiben auch 2018 in der Erfolgsspur“, sagte der Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges und hob wegen guter Geschäfte in den Vereinigten Staaten die Gewinnvorhersage leicht an.

          Der Konzern rechnet nun im Gesamtjahr mit einem bereinigten Betriebsergebnis von 23,3 Milliarden Euro statt bisher 23,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr war die Telekom auf 22,45 Milliarden Euro gekommen. Die Bonner halten beinahe zwei Drittel der Anteile an T-Mobile US.

          DT. TELEKOM

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          Schwierigkeiten macht der Telekom weiter die Großkundensparte T-Systems. Das bereinigte Betriebsergebnis fiel wegen höherer Investitionen um fast 41 Prozent auf nur noch 57 Millionen Euro. Der Auftragseingang kletterte hingegen um 18,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Der neue Spartenchef Adel Al-Saleh will T-Systems „bis 2020 als Ganzes profitabel“ machen.

          Die Quartalszahlen lagen im Rahmen der Analystenerwartungen. In einer vom Unternehmen selbst in Auftrag gegebenen Umfrage hatten die Experten im Schnitt einen Umsatz von fast 18 Milliarden Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) von 5,51 Milliarden Euro prognostiziert.

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