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Telefónica-Chef zur 5G-Auktion : „Hier zeigt sich der Irrsinn der Infrastrukturförderung“

Der Bund bekommt Milliarden infolge der 5G-Auktion. Bild: Reuters

Gerade ist die 5G-Versteigerung zu Ende gegangen und der Bund bekommt Milliarden. Im FAZ.NET-Gespräch erklärt der Chef des größten Mobilfunkanbieters, Markus Haas, was daraus folgt.

          6 Min.

          Herr Haas, insgesamt 6,6 Milliarden Euro werden die 5G-Frequenzen verschlingen, viel mehr als erwartet. Wie wird die Branche und wie wird Ihr Unternehmen mit dieser gewaltigen Summe zurechtkommen?

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Wir hätten wie alle Beteiligten gern weniger für ein Stück Papier ausgegeben. Aber als privatwirtschaftliche Unternehmen gehen wir solche Verfahren mit einer klaren Kalkulation und entsprechender Verantwortung gegenüber unseren Investoren und Anteilseignern an. Deshalb zählt am Ende für uns, dass wir für Telefónica Deutschland genau das Spektrum erworben haben, das wir für unseren Betrieb, unsere Strategie und letztlich für das Netz- und Leistungsversprechen an unsere Kunden benötigen. Und wir können das auch solide finanzieren.

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