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Alexander Armbruster (ala.)

Lehre aus der Corona-Krise : Technologie macht robust

Auch um schneller Mittel gegen das Virus selbst zu finden, ist gute Technologie nötig. Bild: Jan Bazing

Klug handelt, wer jetzt mehr versucht, als nur bestehende Strukturen in die Zeit nach der Pandemie hinüber zu „retten“. Denn das reicht vielleicht nicht, um zu bestehen.

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          Wie nie zuvor in der Nachkriegszeit schränken die Deutschen ihren Alltag ein. Sie haben sich ruhig und schnell an die aktuellen Ausnahmeumstände angepasst, zumindest so diszipliniert, dass die Bundesrepublik rund um den Globus als vorbildlich beschrieben wird.

          Gleichwohl steht während des Stillstands nicht alles still, gelingt gesellschaftliches Leben und Wirtschaften durchaus. Der Kitt, der während der Pandemie nicht nur dieses Land zusammenhält, besteht aus dem Vertrauen in die Verantwortlichen und Mitmenschen und der digitalen Infrastruktur.

          Letztere ermöglicht, dass Menschen von zu Hause aus arbeiten, einkaufen oder Geld überweisen, unzählige Unternehmen Geschäft aufrechterhalten oder schnell Hilfe beantragen und bekommen, Großeltern ihre Enkel dennoch erleben und Regierungschefs miteinander schmerzhaft-schwierige Kompromisse aushandeln können. Immerhin. Ohne die entsprechende Technologie wäre all das nicht möglich – mit Konsequenzen, die sich niemand ausmalen möchte und glücklicherweise auch nicht muss. Und nun?

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