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Scouts in der Musikindustrie : Die Hitmaschine

Kraftwerk-Konzerte sind ein Erlebnis für Ohr und Auge: Ob aber KI den riesigen Erfolg der Elektroband hervorgesagt hätte? Bild: WireImage/Getty

Anstatt die Stars von morgen auf Festivals und Konzerten zu finden, experimentiert die Musikindustrie mit Big Data und Künstlicher Intelligenz. Doch die Computerprogramme könnten dazu führen, dass das Musikangebot von morgen gleichförmiger und letztlich langweiliger wird.

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          Dick Rowe hat seinen Platz in der Geschichte der Popmusik sicher. Wenn auch einen als tragischer Held. „Guitar groups are on their way out“ – „Gitarrenbands sind immer weniger gefragt“ – das sollen die Worte von Rowe gewesen sein, damals im Februar 1962.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Er war Talentsucher des britischen Plattenlabels Decca und die noch völlig unbekannte Band, über die er sprach, bestand aus vier jungen Musikern aus Liverpool, die in London Klinken putzten, um ihren ersten Plattenvertrag zu ergattern. Rowe hielt ihre Musik für wenig erfolgversprechend. Seither ist er „der Mann, der die Beatles ablehnte“.

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