https://www.faz.net/-gqe-a467x

Surfen im Internet : Das Leid mit den Cookies

  • -Aktualisiert am

Ein Screenshot eines Cookie-Formulars Bild: AP

Die Cookies nerven. So richtig das Anliegen ist: Mit dieser Art von Datenschutz ist wenig gewonnen. Die Leidtragenden sind die Verlage.

          3 Min.

          Es ist, auf gut Deutsch, ein dämliches Rumgeklicke: „Einverstanden, Zustimmung, Okay“ – das verlangt jede Internetseite, ständig. Die Cookies sind zu einem großen Ärgernis geworden.

          Auf fast allen Websites müssen die Nutzer die kleinen Dateien, die im Hintergrund auf dem Rechner gespeichert werden, wenn man eine Seite besucht, nun genehmigen. Die Cookies dienen dazu, Informationen über Nutzer zu sammeln, hauptsächlich, um möglichst relevante Werbung auszuspielen. Mit Hilfe der Cookies wird der Nutzer durchs Internet verfolgt.

          Will ich lieber anonym sein?

          Hinter der Aufforderung zur Zustimmung steht eigentlich eine gute Idee: Jeder kann und muss selbst entscheiden, wie sehr er sich im Internet nachverfolgen lassen will. Ist es in Ordnung, wenn jemand sammelt, welche Themen mich interessieren, wie alt ich bin und was mein Geschlecht ist – und mir dann Werbung anzeigt, die zu meinem Profil passt? Oder will ich lieber anonymer sein? Beides ist legitim. Doch so richtig das Anliegen ist, dem Nutzer die Entscheidungsgewalt zu geben: Was gut gemeint ist, ist auch hier – wie so häufig – nicht gut gemacht. Das hat mehrere Gründe:

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Rangierbahnhof in Maschen

          Güterverkehr : Auf der Schiene herrscht das Chaos

          Mehr Güter von der Straße auf die Gleise – das will die Politik. Derzeit jedoch bremsen Baustellen und Betriebsstörungen die Bahnen aus. Wer ist Schuld?