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Chefwechsel : Google verschwendet Milliarden

Die Google-Gründer Larry Page (links) und Sergey Brin im Jahr 2004 Bild: AP

Google verdient als Monopolist Milliarden – und steckt die in Hobbyprojekte der Gründer. Das sollte sich jetzt ändern.

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          Wenn Sie finden, Google sei als Suchmaschine schon perfekt, dann setzen Sie sich mal ins Auto und fragen ganz locker: „Wie lange hat die nächste Postfiliale offen, und wie komme ich dorthin?“ Oder probieren Sie mal rauszukriegen, was Ihr Kind meint, wenn es das „Hoch und runter“-Lied singen möchte. Gemeint war „Lasst uns froh und munter sein“, Google hätte das nicht herausgefunden. Es ist ganz simpel: Bis Computer uns so gut helfen, wie Science-Fiction-Serien es uns in Aussicht stellen, ist es noch ein langer Weg.

          Die Menschheit könnte auf diesem Weg schneller unterwegs sein. Google verdient mit der Werbung rund um seine Suchergebnisse jedes Jahr Milliarden an Dollar, die allerdings nur zum Teil in die Weiterentwicklung der Suchmaschine fließen. Kein Wunder: Es gibt ja in der westlichen Welt keinen Konkurrenten, der ein besseres Angebot macht und Google zu mehr Engagement veranlassen könnte. Google bekommt eine Monopolrente, und seit einigen Jahren ist deren Ausmaß wenigstens halbwegs transparent.

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