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Spotify & Co : Die Haken der Streaming-Dienste

  • -Aktualisiert am

Daten werden übertragen und gleichzeitig wiedergegeben, ohne auf dem eigenen Smartphone gespeichert zu werden - so funktioniert das Streaming. Bild: dpa

Streaming-Dienste machen Musik immer und überall verfügbar. Doch das Billigangebot von Spotify & Co hat einen Haken.

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          Rund 170 Millionen Nutzer hat der Musik-Streaming-Dienst Spotify derzeit, 75 Millionen davon sind zahlende Kunden, die anderen nutzen das werbefinanzierte Angebot der Firma. Sie alle haben die Wahl zwischen 35 Millionen verschiedenen Songs. Im Sortiment finden sich fast alle Stars der Branche. Die Hits von DJ Felix Jaehn und den Toten Hosen, Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, sogar Taylor Swift ist wieder dabei, die sich jahrelang gegen Spotify gewehrt hatte und dort nicht vertreten sein wollte.

          Am Streaming – und an Spotify, dem Marktführer – kommt in der Musikbranche zurzeit niemand vorbei. Früher kauften sich die Leute CDs und Schallplatten, dann Musikdateien zum Herunterladen im Mp3-Format. Heute werden die Daten übertragen und gleichzeitig wiedergegeben, ohne auf dem heimischen Rechner oder dem Smartphone gespeichert zu werden – so funktioniert das Streaming. Die Schweden von Spotify haben es massentauglich gemacht. Aber die Tech-Giganten Apple und Amazon sind ihnen auf den Fersen. „Musik war noch nie so wichtig für Amazon wie heute“, sagt Rene Fasco, der Chef von Amazon Music in Deutschland. Amazon-Gründer Jeff Bezos sei ein begeisterter Hörer, der regelmäßig Feedback gebe. Noch wichtiger allerdings dürfte Alexa sein, der Sprachassistent von Amazon, der auch schon in vielen deutschen Haushalten einen Platz hat. Wer der kleinen Box vertraut, hat es besonders bequem. „Alexa, spiel Musik zum Kochen“, reicht als Befehl, und schon dudelt die Sprachbox los.

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