https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/softbank-fonds-investiert-fast-eine-milliarde-in-roboterautos-16036745.html

Nuro.ai : Softbank-Fonds investiert fast eine Milliarde Dollar in Roboterautos

  • Aktualisiert am

Nuro.ai erhält viel Geld vom Softbank-Fonds. Bild: dpa

Autonome Autos begeistern – nicht nur die Passagiere, sondern auch die Investoren. Ein amerikanisches Roboterauto-Unternehmen kriegt jetzt viel Geld. Der Softbank-Fonds ist aber durchaus umstritten.

          1 Min.

          Die Roboterwagen-Firma Nuro.ai, die ein kleines vollautomatisches Lieferfahrzeug entwickelt hat, bekommt eine Finanzspritze von 940 Millionen Dollar, umgerechnet ungefähr 834 Millionen Euro. Geldgeber ist der Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank, wie Nuro.ai am Montag mitteilte.

          Das Fahrzeug des kalifornischen Unternehmens sieht aus wie ein stark verkleinerter Lieferwagen. Hinter zwei Ladeklappen an seiner Seite ist Platz zum Beispiel für mehrere Einkaufstüten oder Kartons. Das Modell mit dem Namen R1 soll ohne menschlichen Fahrer auskommen ~ und sieht auch keinen Platz oder Steuerelemente für ihn vor.

          Das Unternehmen startete Ende vergangenen Jahres einen ersten Lieferservice in der Stadt Scottsdale im amerikanischen Staat Arizona. Die Gründer arbeiteten zuvor unter anderem in Googles Roboterwagen-Programm, das heute unter dem Dach von Waymo zusammengefasst ist.

          Fonds in der Kritik

          Es gab zunächst keine Angaben dazu, welchen Anteil Softbanks „Vision“-Fonds für die Geldspritze bekam. Der Fonds hatte nahezu 100 Milliarden Dollar für Investitionen in die Tech-Branche eingesammelt und stieg damit unter anderem groß beim Fahrdienst-Vermittler Uber ein.

          Er war zuletzt aber auch umstritten, weil ein erheblicher Teil des Geldes von Saudi-Arabien kommt. Diese Kooperation wird nach der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im vergangenem Herbst unter anderem in den Vereinigten Staaten kritisiert.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Bei Waterloo: Die Zuckerfabrik, hier auf einem Stich aus dem Jahre 1834, hatte großen Bedarf an Knochen.

          Zermalmt für Zucker : Das grausige Ende der Gefallenen von Waterloo

          Bis heute fehlen die sterblichen Überreste der mehr als 20.000 Gefallenen von Waterloo. Forscher haben nun das zweihundert Jahre alte Rätsel um ihr Schicksal offenbar gelöst. Ihr Ergebnis schlägt auf den Magen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.