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Hackergruppe „Winnti“ : Wie China die deutsche Industrie ausspioniert

Die veraltete Software auf Unternehmensservern ist oft die Schwachstelle für Angriffe (Symbolbild). Bild: Ilkay Karakurt

20.000 Mal am Tag attackieren chinesische Hacker deutsche Ziele. Vor allem die deutsche Industrie steht im Fadenkreuz. Nun gibt es einen seltenen Einblick, wie chinesische Hacker dabei vorgehen.

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          Die amerikanische Bundespolizei FBI untersucht alle zwölf Stunden einen neuen Hackerangriff aus China. Die kriminelle Offensive der Volksrepublik im Cyberspace sei „größer als die aller anderen großen Nationen zusammen“, sagte FBI-Direktor Christopher Wray im Februar.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das meinte Amerikas oberster Polizist wörtlich: Es geht nicht nur um Hacker aus China, sondern um Angreifer, die für die chinesische Regierung arbeiten. Die staatlich getragene Angreiferstruktur verfüge über viel Geld und ausgefeilte Werkzeuge, sagte Wray. Vielfach ließen sich die Angriffe auf chinesische Unternehmen im Staatsbesitz zurückführen. Zudem arbeite die Regierung mit Cyberkriminellen zusammen, die für sie als Söldner aufträten.

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