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Slack-Chef Stewart Butterfield : „Menschen benutzen Teams anstelle von gar nichts“

Stewart Butterfield am Tag des Börsengangs von Slack im vergangenen Jahr Bild: Bloomberg

Slack und Microsoft Teams wetteifern um die Vorherrschaft in den Büros der Welt. Auch wenn Teams für viele kostenlos sei, würden die führenden Unternehmen lieber das teurere Slack nutzen, behauptet Stewart Butterfield im F.A.Z.-Gespräch.

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          Bürokommunikationssoftware – hinter diesem sperrigen Begriff verbergen sich Programme, die seit der Corona-Pandemie in fast jedem Unternehmen Einzug gehalten haben. Mit ihnen können Mitarbeiter miteinander chatten, Dateien austauschen oder Videokonferenzen abhalten. Obwohl es sie schon vorher gab, wurden sie während des Lockdowns besonders populär – denn wenn zahlreiche Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, müssen auch die Dinge, die man sich sonst über den Schreibtisch hinweg zugerufen hat, elektronisch kommuniziert werden.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Es sind vor allem zwei Programme, die um die Vorherrschaft in den Büros der Welt wetteifern: Das Microsoft-Produkt „Teams“ und Slack. Der Mensch hinter dem Microsoft-Herausforderer ist Stewart Butterfield. Der 47 Jahre alte Kanadier, Mitgründer und Chef von Slack Technologies aus San Francisco, ist in einer undankbaren Situation. Er muss gegen einen ungleich größeren Konkurrenten antreten, der sein Konkurrenzprodukt auch noch quasi verschenkt. Denn Teams erhalten Unternehmenskunden in Microsofts Office-365-Paket als kostenlose Zugabe. Angesichts der Verbreitung von Word, Excel, Powerpoint und Outlook muss dieses Paket fast jedes Unternehmen ohnehin kaufen – betriebswirtschaftlich gibt es also kaum einen Anreiz, zusätzliches Geld für eine andere Büro-Kommunikationslösung auszugeben.

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