https://www.faz.net/-gqe-9apob

Chinesischer Konzern : Führendes Startup für Künstliche Intelligenz wird noch wertvoller

  • Aktualisiert am

Sensetime Mitgründer und Vorstandschef Xu Chiheng in der Konzernzentrale in Peking. Bild: Reuters

In kürzester Zeit hat der KI-Riese Sensetime mehr als eine halbe Milliarde Dollar frisches Kapital eingesammelt. Nächster Halt: Börsengang.

          1 Min.

          Sensetime aus China hat seine Stellung als wertvollstes Startup für Künstliche Intelligenz ausgebaut. In der zweiten Finanzierungsrunde innerhalb von zwei Monaten seien insgesamt 620 Millionen Dollar eingesammelt worden, teilte das in Hongkong und Peking ansässige Unternehmen am Donnerstag mit. Das Geld werde in die Forschung und Entwicklung gesteckt.

          Dabei wird die Firma nun mit mehr als 4,5 Milliarden Dollar bewertet. Beteiligt an Sensetime sind unter anderem der amerikanische Chiphersteller Qualcomm, der Amazon-Konkurrent Alibaba sowie die Finanzinvestoren Fidelity International und Silver Lake. Firmenchef und -Gründer Tang Xiaoou hat bereits angekündigt, auch einen Börsengang im Visier zu haben.

          Die Volksrepublik hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 zum Weltmarktführer im Bereich Künstliche Intelligenz aufzusteigen. Sensetime schreibt seit vergangenem Jahr schwarze Zahlen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Gesichtserkennung und liefert Software, die es beispielsweise chinesischen Behörden ermöglicht, Verdächtige auf Flughäfen oder Festivals zu identifizieren und zu verfolgen.

          Weitere Themen

          NRA beantragt Gläubigerschutz Video-Seite öffnen

          Waffenlobby : NRA beantragt Gläubigerschutz

          Die einflussreiche Waffenlobbyorganisation National Rifle Association geht in den Konkurs. Damit will die NRA nach eigenen Angaben einem drohenden Auflösungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft an ihrem Sitz in New York entgehen

          Topmeldungen

          Laschets Gratwanderung : Der Kampf um den Kurs geht weiter

          Die CDU glaubt nicht ohne Grund, dass Armin Laschet besser als Friedrich Merz die innerparteiliche Spaltung überwinden kann. Dazu muss aber auch der neue Vorsitzende über sich hinauswachsen.
          Blick auf die Bilder: Felix Brych überprüft seine Entscheidung.

          Brych gesteht Fehler ein : Auch der Videobeweis ist menschlich

          Felix Brych bereut seine strittige Elfmeterentscheidung beim Duell zwischen Stuttgart und Mönchengladbach. Er beweist damit, dass auch die Schiedsrichter sich im Umgang mit dem VAR weiterentwickeln. Die Zeit dafür ist günstig.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.