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Immer mehr Hackerangriffe : Selbst Interpol läuft den Cyberkriminellen hinterher

Hackerangriffe werden für die Wirtschaft zu einem immer größeren Problem. Bild: dpa

Die Attacken aus dem Netz nehmen zu. Doch Unternehmen und Behörden fällt es schwer zu reagieren. Auf dem Weltwirtschaftsforum äußert sich jetzt der Chef der internationalen Polizeiorganisation – und wählt deutliche Worte.

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          Sowohl Strafverfolgungsbehörden als auch Versicherungskonzerne sind mit der Bedrohung durch Cyberangriffe derzeit überfordert. „Das ist die dunkle Seite der vierten industriellen Revolution, und wir sind nicht darauf vorbereitet. Wir haben es mit einer zuvor so nie dagewesenen Bedrohungslage zu tun“, sagte Jürgen Stock, der Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation Interpol, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Wir wissen gar nicht, was los ist. Denn weder Unternehmen noch Privatpersonen melden die Vorfälle an die Polizei“, räumte Stock ein.

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
          Carsten Knop
          Herausgeber.

          Meist wüssten die Betroffenen gar nicht, wie die Behörden ihnen überhaupt weiterhelfen könnten. Zudem dauere es in der Regel viel zu lange, bis jemand feststellte, dass er angegriffen worden sei. Und durch die zunehmende Vernetzung im Internet der Dinge wächst die Bedrohungslage immer weiter.

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