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Tech-Unternehmer Sam Altman : Er ist Elon Musks Bruder im Geiste

Technologie-Optimist mit einer großen Vision: Sam Altman leitet die KI-Unternehmung OpenAI und hat schon eine außergewöhnliche Digitalwährung ins Gespräch gebracht. Bild: Laif

Der umtriebige Sam Altman genießt im Silicon Valley einen Ruf wie Donnerhall. Mit dem Unternehmen OpenAI hat er sich ein unglaubliches Ziel gesetzt.

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          Sam Altman mag in der breiten Öffentlichkeit nicht annähernd so bekannt sein wie Elon Musk. Aber im Silicon Valley ist er angesehen wie wenige andere. In der dortigen Start-up-Szene wird er als Investor und Mentor geradezu verehrt. Und mit Musk, der den Elektroautohersteller Tesla und das Raumfahrtunternehmen SpaceX führt, verbindet ihn einiges: Beide kommen vielen Menschen bisweilen vor wie Besucher aus einer weit entfernten Zukunft. Musk spricht oft über Pläne, den Mars zu besiedeln, Altman hat unlängst ein Unternehmen mitgegründet, das eine neue Kryptowährung als eine Art bedingungsloses Grundeinkommen an die gesamte Weltbevölkerung ausgeben und dabei jede Person mit einem Augenscanner biometrisch identifizieren will.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Altman und Musk kennen sich gut. Die Forschungsunternehmung OpenAI, die Altman heute als Vorstandschef führt, wurde vor knapp sechs Jahren von Musk mitgegründet. OpenAI ist auf die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) spezialisiert und sieht es als seine Mission, dafür zu sorgen, dass KI-Systeme einen Nutzen für die Menschheit stiften. Diesem Ziel liegt der Gedanke zugrunde, dass solche Technologien auch gewaltigen Schaden anrichten können – insbesondere wenn sie in die falschen Hände geraten. Gerade Musk hat diese Gefahr in düsteren Worten beschrieben und KI „ein fundamentales Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation“ genannt. Diese Bedrohung werde unterschätzt, „bis die Leute sehen, wie Roboter Menschen auf der Straße umbringen“.

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