https://www.faz.net/-gqe-ahh8d

Währungs-Revolution : Vom Bitcoin zum digitalen Zentralbankgeld

  • -Aktualisiert am

Geld regiert die Welt – wie dieses Geld allerdings aussieht und ob es in Zukunft eher digital ist, muss sich noch zeigen. Bild: Getty Images/iStockphoto

Wie der technische Fortschritt unsere Währungen, unsere Finanzen und unsere Gesellschaft verändern wird. Ein Gastbeitrag.

          9 Min.

          Die Finanzwelt steht an der Schwelle zu einer Ära disruptiver Veränderungen. Während das Aufkommen von Kryptowährungen wie Bit­coin die Schlagzeilen beherrscht, wird eine breitere Palette von Veränderungen, die sich aus dem technischen Fortschritt ergibt, letztendlich einen tiefer greifenden und dauerhaften Einfluss auf die Finanzmärkte, die Zentralbanken und die Gesellschaft haben.

          Die Gesamtwirkung dieser Umwälzung könnte in vielerlei Hinsicht vorteilhaft sein. Sie könnte das Finanzwesen demokratisieren und das Leben selbst ärmerer Haushalte verbessern, indem sie auch deren Zugang zu Sparprodukten und Kreditprodukten erweitert. Sparer werden mehr Auswahl haben, während Kleinunternehmer sich Finanzierungen aus anderen Quellen als Banken sichern können. Inländische und internationale Zahlungen werden billiger und effizienter, was wiederum Verbrauchern und Unternehmen zugutekommt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
          War am Montag auf dem virtuellen Weltwirtschaftsforum zu Gast: Chinas Staatschef Xi Jinping

          Chinas Konjunktur : Die Grenzen der Planwirtschaft

          Staatskonzerne müssen sich nicht darum kümmern, ob sich die vielen Brücken ins Nirgendwo rechnen. Der Versuch Pekings, mit mehr Planwirtschaft das Land voranzubringen, stößt an Grenzen. Was wird aus China?