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Regulierungsbedarf? : Die Bändigung der Algorithmen

  • -Aktualisiert am

Der Umgang mit Algorithmen und Künstlicher Intelligenz steht zur Debatte: Welcher Regelungen bedarf es? Bild: Picture-Alliance

Computer fällen zunehmend Entscheidungen, die tief in das Leben eingreifen und willkürlich anmuten. Dafür gibt es erstaunliche Beispiele aus dem Lebensalltag. Zeit für eine breite Debatte.

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          Ein zynisches Video aus der Comedy-Serie Little Britain ist Kult: Eine ältere Dame, die bei einem Raubüberfall ihre Geld- und Kreditkarten eingebüßt hat, bittet in ihrer Hausbank um die Ausstellung entsprechender neuer Karten. Die Mitarbeiterin der Bank äußert Verständnis für dieses Anliegen und gibt die Anfrage per Tastatur in einen Computer ein. Nach einigen Sekunden des Wartens liest sie die Entscheidung des Computers vom Bildschirm ab: „Computer says no!“ Der Clip thematisiert in satirischer Überspitzung die Hilflosigkeit von Menschen, die Maschinenentscheidungen unterworfen sind. Oft können die Betroffenen die Gründe für solcherart zustande gekommene Beschlüsse nicht nachvollziehen. Vielen bereitet dies Sorge.

          In Wissenschaft und Politik wird zunehmend über eine Regulierung von Algorithmen diskutiert. Die Bundesregierung hat eine Datenethikkommission geschaffen, die in einem im Oktober 2019 vorgelegten Gutachten ethische und rechtliche Prinzipien zum Umgang mit Algorithmen und Künstlicher Intelligenz formuliert hat. Im Deutschen Bundestag hat eine Enquetekommission „Künstliche Intelligenz“ die Arbeit aufgenommen.

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