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PR-Profis auf Clubhouse : Besser als „Bodo“

Ob er gerade spielt? Ramelow im Juli 2020 im Thüringer Landtag Bild: dpa

Clubhouse gilt als Trend-App und hat in Deutschland nun das erste PR-Desaster verursacht. Wie verhält man sich richtig in den virtuellen Quasselrunden? Wie aktiv sind die PR-Agenturen schon? Und lohnt es sich, dabei zu sein?

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          Pamela Reif hat es geschafft. Die Fitness-Influencerin hat mit ihrer eigenen App das Audio-Netzwerk Clubhouse auf den zweiten Platz der App-Rangliste verdrängt. Bis zum Sonntag hatte Clubhouse fast eine Woche auf Platz Eins gethront, war also die am häufigsten heruntergeladene iPhone-App des Landes. Dass der Hype damit schon wieder vorbei ist, allerdings ist unwahrscheinlich. Die Gründer haben gerade frisches Geld eingesammelt und wurden dabei von Investoren laut dem Branchenmagazin „The Information“ mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Auch eine Version für Android-Nutzer soll es bald geben, zudem arbeiten die Gründer an einem Geschäftsmodell.

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Wenn dieses neue Soziale Netzwerk also gekommen ist, um zu bleiben, stellt sich für Unternehmen und Parteien, für Gründerinnen und Politiker, für Redner und Journalistinnen die Frage: Wie nutzt man Clubhouse für sich am besten? Wie verhindert man ein Kommunikationsdesaster, wie es sich der allzu redselige thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) am Wochenende eingebrockt hat?

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