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Oxford-Ökonom Frey über KI : „Wir dürfen Bedenken nicht als Schwarzmalerei abtun“

Ein Barista mit unendlicher Ausdauer: Ein Roboterarm serviert Kaffee. Bild: dpa

Der Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey hält viel von Robotern, warnt jedoch mit Blick auf die Geschichte vor unbeschwerter Sorglosigkeit – denn diese könnte schlimme Folgen haben.

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          Eines will Carl Benedikt Frey klarstellen: „Ich bin voll und ganz für den Einsatz von Robotern, Technologie und Künstlicher Intelligenz“, sagt der Ökonom von der englischen Universität Oxford. Warum Frey so sehr betont, dass er Fortschrittsoptimist ist, liegt auf der Hand: Vor sechs Jahren hat er gemeinsam mit dem Informatiker Michael Osborne eine Untersuchung veröffentlicht, die rund um den Globus so viele Schlagzeilen machte wie nur wenige andere wissenschaftliche Fachartikel.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Frey und Osborne präsentierten eine düster klingende Zukunftsprognose: Fast jeder zweite Arbeitsplatz in den Vereinigten Staaten werde in den kommenden Jahrzehnten durch den Einsatz von Robotern und Computern akut bedroht. Selbst Fotomodels könnten durch computergenerierte Avatare ersetzt werden, sagten sie voraus. Die Studie ist bis heute umstritten, aber sie hat eine internationale Debatte angestoßen. Das renommierte McKinsey Global Institute kam in seiner Analyse zu ähnlichen Ergebnissen wie Frey und Osborne.

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