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Vodafone-Studie : Geringes Vertrauen in Digital-Kompetenz der Regierung

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Die Deutschen sehen einer Studie zur Digitalisierung zufolge bei der Bundesregierung einen großen Unterschied zwischen Können und Wollen. Bild: dpa

Die Deutschen glauben, dass die Bundesregierung die Digitalisierung voranbringen will. Doch ob sie es auch kann, sehen viele skeptisch. In einem anderen Land herrscht besonders hohes Vertrauen.

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          In Deutschland glaubt nur eine Minderheit der Bevölkerung, dass die Bundesregierung die Digitalisierung tatsächlich voranbringt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation. Demnach glauben 44 Prozent der befragten Menschen, dass die Regierung den Willen dazu hätte. Dass sie dafür auch die Fähigkeit besitzt, denken allerdings nur 37 Prozent.

          In Europa liegen die Werte (40 beziehungsweise 34 Prozent) leicht darunter, besonders negativ schätzen die Menschen in Schweden (14 Prozent) und Bulgarien (24 Prozent) die Fähigkeiten ihrer Regierungen ein. Ganz anders sieht es mit dem Vertrauen dabei etwa in Indien aus, hier sprechen 75 Prozent ihrer Regierung die nötigen Fähigkeiten zu.

          „Die Bundesbürger sehen die Chancen, aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung für Deutschland“, kommentierte Inger Paus, Geschäftsführerin des Instituts, die Ergebnisse. Dementsprechend hoch sei die Erwartungshaltung an die Bundesregierung. Als wichtigste Handlungsfelder machten die Menschen hierzulande Investitionen in Bildung (44 Prozent) und in Digitalisierung und Infrastruktur (41 Prozent) aus, gefolgt von der Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen (38 Prozent).

          Dass die Bundesregierung die Daten der Bürger schützt, davon gehen hierzulande lediglich 27 Prozent der Befragten aus. In Schweden (35 Prozent) und Großbritannien (31 Prozent) ist in dieser Frage das Vertrauen etwas größer. Unterstützung von staatlicher Seite bei einer Datenschutzverletzung erwarten demnach nur 33 Prozent der Menschen in Deutschland.

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