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F.A.Z. exklusiv : Noch ein Schlag gegen die 5-G-Auktion

Für den nächsten Mobilfunkstandard braucht es auch einen neue Sendemast-Infrastruktur. Bild: dpa

Nach dem O2-Anbieter Telefónica Deutschland versucht nun auch Vodafone, die 5-G-Auktion auf dem Gerichtsweg zu verschieben. Die Telekom überlegt noch.

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          Nicht nur der O2-Anbieter Telefónica Deutschland versucht , die 5-G-Auktion auf dem Gerichtsweg zu verschieben. Nach Informationen der F.A.Z. ist nun auch Vodafone diesen Schritt gegangen. Das Verwaltungsgericht Köln bestätigte auf Anfrage, dass ein entsprechender Eilantrag eingegangen sei.

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Die eigentlich in der zweiten Märzhälfte geplante Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard steht durch die Rechtsbeschwerden auf der Kippe. Wann mit einer ersten Entscheidung zu rechnen ist, konnte ein Gerichtssprecher noch nicht sagen.

          Im nächsten Schritt müsse die Stellungnahme der Netzagentur zu dem Antrag von O2 ausgewertet werden. Die Bonner Marktaufsichtsbehörde hat die umstrittenen Regeln für die Versteigerung festgelegt.

          Dass Vodafone nun gerichtlich nachzieht, hat einerseits damit zu tun, dass der Düsseldorfer Mobilfunkkonzern seine eigene Rechtsposition wahren will. Deshalb könne man nach dem Eilantrag von O2 nicht mehr, wie ursprünglich geplant, eine Entscheidung zu der bereits im Dezember eingereichten Klage im Hauptsacheverfahren abwarten, sagte ein Vodafone-Sprecher der F.A.Z.

          Gleichzeitig ist das Vorgehen aber auch eine Antwort auf die Verschärfung der Auktionsregeln und Bestrebungen der Politik, im Nachhinein noch mehr drauf zu legen. „Wir waren und sind an einer schnellen Durchführung der 5G-Auktion interessiert. Aber die Auktionsbedingungen sind durch externen Druck so verändert worden, dass sie Investitionen in 5G erschweren statt sie zu erleichtern“, so der Sprecher.

          Die Deutsche Telekom hat auf einen Eilantrag bisher verzichtet, gerät durch das Vorgehen der beiden Konkurrenten aber ebenfalls unter wachsenden Handlungsdruck. „Wie wir weiter vorgehen, wird noch geprüft“, sagte ein Telekom-Sprecher am Freitag.

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