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Zukunft der Informatik : Das Geheimnis der neuromorphen Computer

  • -Aktualisiert am

Noch ein weißer Fleck: Sind wir auf dem Weg zum Elektronenhirn? Bild: iStock, Bearbeitung F.A.Z.

Halbleiter sind knapp, zugleich entwickelt sich die Technik rasant weiter. Nun steht ein neuer Ansatz im Fokus: Sind wir auf dem Weg zu einem Elektronenhirn?

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          Ständig sorgt der Chipmangel derzeit für Schlagzeilen. Infolge der Pandemie stieg einerseits der Bedarf an Alltagselektronik, um trotz all der Einschränkungen beruflich wie privat Kontakt halten zu können. Andererseits verschätzten sich Unternehmen mit dem vermutlich anfallenden Bedarf und bestellten zu wenig. In den Fokus ist das Thema überdies gerückt, weil die führenden Halbleiter-Fertiger TSMC und Samsung in Taiwan und Südkorea beheimatet sind, in einer Region, in der China und Amerika um Einfluss konkurrieren. Und schließlich hat die Miniaturisierung inzwischen ein Ausmaß erreicht – es geht um kleine Nanometerbereiche –, das Fachleute dazu bringt, nach alternativen „Bauweisen“ für Chips zu suchen, um weiter für eine beständig wachsende Rechenleistung sorgen zu können. Worum geht es?

          In der Fernsehserie „Raumschiff Orion“ aus den Sechzigerjahren wurde der Computer als Elektronenhirn bezeichnet. Dieser Begriff legt nahe, dass ein Computer tatsächlich die Intelligenz eines menschlichen Gehirns haben kann. Tatsächlich hat sich die Leistungsfähigkeit elektronischer Systeme in den zurückliegenden sechzig Jahren dramatisch entwickelt, und Berechnungen, die in den Siebzigerjahren von Computern ausgeführt wurden, die ganze Räume oder gar Gebäude gefüllt haben, können heute mobil auf einem Smartphone erledigt werden.

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