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Alexander Armbruster (ala.)

Netflix rüstet auf : Gut für uns

Hat viel vor auch in Deutschland: Reed Hastings Bild: Reuters

Der Streaming-Pionier steckt viel Geld in neue deutsche Inhalte. Das zeigt: Der Wettbewerb wird immer härter – gut für die Zuschauer.

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          Netflix-Gründer Reed Hastings demonstriert mit einem üppigen Investitionsplan in neue deutschsprachige Eigenproduktionen und der nun eröffneten Deutschlandzentrale, dass er um die Zuschauer hierzulande kämpft. Mit den Millionen, die seinen Dienst bislang abonnieren, gibt er sich längst nicht zufrieden.

          Natürlich ist der enorme Mitteleinsatz auch und vor allem dem Druck geschuldet, den andere Anbieter inzwischen auf den Streaming-Pionier ausüben. Ja, noch wachsen die Nutzerzahlen von Netflix und seinen Wettbewerbern allesamt, weil der Markt längst nicht erschlossen ist. Die große Frage aber lautet zunehmend, wie lange das noch so sein wird.

          Musste Netflix lange vor allem Disney als neuen Konkurrenten fürchten, legen zunehmend auch Apple und Amazon mit sehenswerten Eigenproduktionen nach. Alle drei sind finanzstark und verfügen über erfolgreiche andere Geschäftsbereiche, mit denen sie das Filmgeschäft quersubventionieren können. Das unterscheidet sie übrigens von Netflix.

          Ein Gewinner dieses produktiven Kräftemessens steht indes fest: der Kunde – er kann aus einem immer größer werdenden Angebot auswählen, und muss vorerst vermutlich angesichts der Konkurrenzlage auch nicht mit starken Preissteigerungen in diesem Bereich rechnen. 

          Alexander Armbruster
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

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