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Die Mutter erzählt : Wie Elon Musk zum Unternehmer erzogen wurde

  • Aktualisiert am

Maye Musk während der New York Fashion Week 2017. Bild: AFP

Die Mutter des Multimilliardärs Elon Musk hat noch zwei weitere unternehmerische Kinder. Jetzt hat sie das Erfolgsgeheimnis ihrer Erziehung verraten.

          2 Min.

          Maye Musk ist 69 Jahre alt, Model, Ernährungsberaterin und die Mutter von drei wirtschaftlich höchst erfolgreichen Kindern. Neben der Filmemacherin Tosca und dem Restaurantbesitzer Kimbal verdient vor allem Elon Musk als Tesla-Gründer und Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens Space X Milliarden. Auf dem Portal „moneyish.com“ sprach Musk davon, wie sie ihre erfolgreichen Kinder aufgezogen hat und selbst Karriere machte.

          Da sie alleinerziehend war, hätten ihre Kinder schnell gemerkt, dass es wichtig ist auf eigenen Beinen zu stehen. „Meine Kinder waren daran gewöhnt, weil sie mich mein ganzes Leben lang arbeiten gesehen haben“, schrieb sie und berichtete von Wochen voller Arbeit als Dozentin für Ernährung, Beraterin und Model. Nach ihrer Scheidung seien nur noch die Sonntage für das Einkaufen und Wäsche waschen übrig geblieben.

          Die Arbeit, die sie von zu Hause aus erledigte, bot ihren Kindern früh die Möglichkeit, sich als angehende Unternehmer auszuprobieren. In einem Interview mit ihrem Sohn Kimbal, das vor zwei Wochen im „Magazin 1843“ erschien, erinnert sich Msuk, dass Tosca oft Briefe für sie schrieb oder ans Telefon ging. An Kimbal gewandt sagte sie aber: „Ich habe euer Leben nicht gestört.“

          Den Businessplan gemeinsam besprochen

          Sorgen, dass ihre Kinder keinen eigenen Weg finden würden, habe sie sich nie gemacht. „Da hatte ich keine Zeit zu“, erklärt sie knapp und resümiert trocken: „Ich war eine perfekte Mutter.“ Kimbal kommentierte das lachend mit: „Jeder sollte von ihr lernen.“

          Auch wenn Musk betont, keine Helikopter-Mutter gewesen zu sein, unterstützte sie ihre Kinder beim Start in die Selbstständigkeit. So half sie Elon und Kimbal 1995 bei ihrem ersten Start-up „Zip2“, einem Online Stadtführer. Sie investierte in Büromaterial und Essen, gab ihre eigenen Möbel als Einrichtungsgegenstände heraus und flog sogar alle sechs Wochen zu ihren Söhnen, um mit ihnen den Businessplan durchzugehen. Sie flog auch zu ihrer Tochter Tosca, um ihr nach der Geburt ihrer Zwillinge unter die Arme zu greifen.

          Aufopferung hat sich gelohnt

          Die Schattenseite dieses Einsatzes waren fehlende soziale Kontakte: „Ich konnte noch nicht einmal mit Männern ausgehen, da ich Angst davor hatte, am Ende meinen Teil der Rechnung zahlen zu müssen. Dann hätte ich meine Kinder nicht ernähren können.“

          Nachdem „Zip2“ gegründet war, führte sie ihre Söhne zum Essen aus und sagte: „Das ist das letzte Mal, dass ich euch zum Essen einlade.“ Zu ihrem 50. Geburtstag gaben ihr die Kinder zumindest symbolisch etwas zurück: Sie schenkten ihr ein kleines Holzhaus und ein Holzauto mit dem Versprechen, ihr eines Tages ein richtiges Haus und ein Auto zu kaufen. Mittlerweile fährt Musk einen Tesla.

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