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Facebook : Im Griff von König Mark

  • -Aktualisiert am

Mark Zuckerberg will die Machtverhältnisse im Facebook-Konzern beibehalten. Bild: Reuters

Der Facebook-Konzern lernt nicht aus seinen Fehlern: Die Mitarbeiter wünschen sich Veränderungen, doch von innen ist keine Revolution zu erwarten – Zuckerberg ist einfach zu mächtig.

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          Facebook hat in diesem Jahr so viele negative Schlagzeilen geliefert, dass man aufpassen muss, nicht müde zu werden. Erst vergangenen Freitag musste sich das soziale Netzwerk aus dem Silicon Valley mal wieder entschuldigen. Unveröffentlichte Fotos von womöglich 6,8 Millionen Nutzern sind in falsche Hände gelangt. Apps von Drittanbietern, denen Facebook-Nutzer den Zugriff auf Fotos gewährten, war es im September zwölf Tage möglich, auch auf Fotos zuzugreifen, die gar nicht bei Facebook gepostet wurden.

          Noch mal: Auch wenn diese Zahl für Facebook-Verhältnisse recht klein ist, gilt es nicht abzustumpfen. Denn es geht wieder um Apps von Drittanbietern und den Umgang der Plattform damit – wie schon im Fall von Cambridge Analytica. Im Frühjahr war bekanntgeworden, dass die Daten von rund 87 Millionen Nutzern des Netzwerks bei dem britischen Unternehmen gelandet waren und von Cambridge Analytica 2016 unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump benutzt wurden.

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