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Leck bei sozialem Netzwerk? : Hacker bieten Daten zu 700 Millionen Linkedin-Nutzern an

  • Aktualisiert am

Das Logo des beruflichen Online-Netzwerks Linkedin Bild: dpa

Bereits im April dieses Jahres wurden Informationen zu Linkedin-Nutzern zum Verkauf angeboten. Es könnte sich in beiden Fällen um Daten aus einem Leck aus dem Jahr 2016 handeln.

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          Das soziale Netzwerk Linkedin hat möglicherweise ein weiteres Datenleck. In einem Hackerforum sind nach Angaben des IT-Blogs „RestorePrivacy“ Daten von 700 Millionen der insgesamt 756 Millionen Linkedin-Nutzer zum Verkauf angeboten worden. Die Cyber-Kriminellen haben zudem Informationen zu einer Million Accounts veröffentlicht. Das Blog „RestorePrivacy“ hat diese Daten stichprobenweise gesichtet und als authentisch befunden. Im April dieses Jahres wurden schon einmal Daten von Linkedin-Accounts zum Verkauf angeboten und veröffentlicht.

          Die nun veröffentlichten Daten belaufen sich auf Mailadressen, Namen, Telefonnummern, Anschriften und weitere persönliche Informationen der Nutzer. Hochsensible Daten wie etwa Kreditkarten-Angaben sollen sich allerdings nicht darunter befinden.

          Unbekannt ist, wie die Hacker an die Daten gelangt sind. So könnte es sich bei dem illegalen Verkaufsangebot auch um Betrug handeln. Denn im Jahr 2016 wurden Nutzer des sozialen Netzwerkes schon einmal Opfer eines Cyber-Angriffs. Damals wurden Informationen zu 100 Millionen Linkedin-Accounts abgegriffen. Die nun veröffentlichten Informationen könnten auch noch auch aus diesem Leck stammen.

          Linkedin erklärte am Dienstag, es handele sich weder um ein Datenleck, noch seien private Nutzerdaten öffentlich geworden. Eine erste Untersuchung habe gezeigt, dass die Daten von Linkedin und diversen anderen Seiten abgegriffen worden seien und mit denen übereinstimmten, über deren Abgreifen im April diesen Jahres berichtet worden sei. Dieses sogenannte Scraping von Mitgliederdaten verstoße gegen die Nutzungsbedingungen und man arbeite ständig daran, „unsere Mitglieder und ihre Daten zu schützen.“

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