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Einstieg ins Cloud-Geschäft : Der Lidl-Konzern will die Tech-Riesen aufmischen

Bald im Discounter-Angebot: Cloud-Dienste Bild: dpa

Cloud-Dienste vom Supermarktriesen? Die Schwarz-Gruppe hinter Lidl und Kaufland will damit reüssieren. Zunächst stehen mittelständische Unternehmen und Start-ups im Fokus. Doch die großen Gegner hat man sich schon ausgeguckt.

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          Die Schwarz-Gruppe hinter Lidl und Kaufland steigt mit einiger Verzögerung nun tatsächlich ins Cloud-Geschäft ein. Der Einzelhandelskonzern macht damit unter anderem den großen amerikanischen Tech-Konzernen Google, Amazon und Microsoft Konkurrenz. Wie die Gruppe am Dienstag mitteilte, stehen die Cloud-Dienste und Rechenzentren ab sofort auch Kunden außerhalb des Konzerns zur Verfügung.

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Damit geht das Unternehmen mit seinem Angebot namens „Stackit“ mit knapp einem Jahr Verzögerung an den Markt. Ursprünglich war von Mitte 2021 an die Rede gewesen. „Der Cloud-Markt selbst wird von außereuropäischen Anbietern dominiert“, wird Christian Müller, Vorstandsvorsitzender vom IT-Ableger des Schwarz-Konzerns, in einer Mitteilung zitiert. Das neue Angebot sei nun eine „souveräne europäische Alternative“.

          Nach seinen Angaben legt das Unternehmen viel Wert auf Datensicherheit und Datenschutz. Die Rechenzentren stünden in Deutschland und Österreich und unterlägen vollständig europäischem Recht sowie der Datenschutzgrundverordnung. Zu Beginn werde man sich auf Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen aller Branchen sowie auf Technologie-Start-ups konzentrieren, sagte Müller. Das Team bestehe zurzeit aus 150 Mitarbeitern und wachse stetig.

          Stackit: Mit dieser Marke will die Schwarz-Gruppe das Cloud-Geschäft aufmischen.
          Stackit: Mit dieser Marke will die Schwarz-Gruppe das Cloud-Geschäft aufmischen. : Bild: obs

          Nach Angaben des Konzerns wurde die konzerneigene Cloud-Plattform im Jahr 2018 zunächst für die interne Arbeit entwickelt, um die Digitalisierung voran zu bringen. Danach sei der Dienst ausgebaut worden, um auch für externe Kunden attraktiv zu sein. Durch die interne Erfahrung könne man nun „umfassende Beratung und damit bestmöglichen Service“ bieten.

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