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Online-Spiele und mehr : Lego verbündet sich mit chinesischem Tech-Konzern

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In einem Lego-Laden in Peking spielt ein Mädchen: Das Unternehmen hat für China nun neue Ziele. Bild: Reuters

Online-Spiele und ein soziales Netzwerk für chinesische Kinder: Der Spielzeughersteller Lego schließt eine Allianz mit Asiens wertvollstem Unternehmen. Es geht um viel.

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          Lego will in China Marktanteile gewinnen. Der dänische Spielzeughersteller  schmiedet daher mit dem chinesischen Internetunternehmen Tencent eine Allianz, um Online-Spiele zu entwickeln und ein soziales Netzwerk für chinesische Kinder, wie Lego an diesem Montag mitteilte.

          Lego-Inhalte sollen zudem auf der Tencent-Plattform veröffentlicht werden. Tencent ist Asiens wertvollstes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet derzeit ungefähr 540 Milliarden Dollar. Vor Lego streckte bereits das amerikanische Spielzeug-Unternehmen Mattel seine Fühler in China aus und schloss im Vorjahr Partnerschaften mit dem chinesischen Internet-Händler Alibaba und der Online-Plattform BabyTree.

          Lego hat in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt momentan nach Einschätzung der Marktforscher von Euromonitor International rund drei Prozent Marktanteil gefolgt von Mattel mit etwa zwei Prozent und Hasbro mit einem Prozent. Lego betreibt seit 2016 ein Werk in Jiaxing.

          Der vor allem durch seine bunten Plastikklötzchen bekannt Familienkonzern hat nach dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einem Jahrzehnt im vergangenen Jahr die Reißleine gezogen und umfassende Sparmaßnahmen eingeleitet. 1400 der 18.200 Stellen werden gestrichen. In der Vergangenheit war Lego durch den Einstieg in Video-Spiele, Smartphone-Apps, Film-Lizenzen und programmierbare Roboter zwar rasant gewachsen, zugleich aber sehr komplex geworden.

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