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Alexander Armbruster (ala.)

KI-Kommentar : Die Zukunft ist schon da

Google & Co. befinden sich technisch weit vor dem Rest der Welt. Ihre Anführer ahnen zunehmend, dass das ein Problem sein kann - und reagieren. Gut so.

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          Der Science-Fiction-Autor William Gibson postulierte einmal: „Die Zukunft ist bereits hier – sie ist bloß nicht gleich verteilt.“ Das stimmt. Und das gilt für jede neue Technologie, die gerade angesagte Künstliche Intelligenz ist keine Ausnahme. Vor allem die großen Technologiekonzerne mit ihren Spitzenforschern befinden sich mit den dort konzentrierten Fähigkeiten in dieser Hinsicht in einer anderen Technik-Zeit als der Rest der Welt.

          Doch das ist nicht schlimm. Und es wird sich ändern, teilweise geschieht das schon: Klassische Industrien, zum Beispiel die Autobranche, heuern entsprechendes Personal an und bauen eigene Kapazitäten auf. Die Universitäten werden sich anpassen, die Schulen ebenfalls (und hoffentlich nicht zu langsam).

          Im Internet gibt es tolle und sogar kostenlose Angebote, die interessierten Laien quasi mundgerecht einen Einstieg in die Themen ermöglichen. Niemand braucht hier auf den Staat zu warten. Das sehen übrigens auch die Anführer der Technikkonzerne so: Die Unternehmen investieren hohe Summen in für alle zugängliche Lern- und Arbeitsplattformen.

          Natürlich ist das nicht uneigennützig und liegt auch am jüngst gewachsenen Unmut vieler Regierungen und dem Unbehagen von Teilen der Bevölkerung. Google-Chef Sundar Pichai ahnt, worum es dabei sicher auch geht: „Ich weiß nicht, ob wir uns als Menschen so schnell ändern wollen – ich denke nicht.“

          Alexander Armbruster
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

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