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Alexander Armbruster (ala.)

Onlinewelt-Kommentar : Der Internet-Irrtum

Das Internet verbindet Menschen rund um die Welt mehr als je zuvor – mit guten und weniger guten Folgen. Bild: obs

Online ist alles anders? So ein Quatsch. Auch im Cyberspace gibt es Wettbewerb, Knappheit und Streit um Macht. Das Internet wird verklärt.

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          „Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, die Ihr aus einer vergangenen Zeit stammt, uns in Ruhe zu lassen. Ihr seid unter uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht“ – so beginnt die Unabhängigkeitserklärung, die der amerikanische Bürgerrechtler John Perry Barlow am 8. Februar 1996 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verlautbarte.

          An einer späteren Stelle postulierte er darin: „Eure Rechtsvorstellungen von Eigentum, Redefreiheit, Persönlichkeit, Freizügigkeit und Kontext treffen auf uns nicht zu. Sie alle basieren auf der Gegenständlichkeit der materiellen Welt. Es gibt im Cyberspace keine Materie.“

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