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Teamviewer legt Zahlen vor : Besser bilanziert

Von links: Oliver Steil, Vorstandsvorsitzender von Teamviewer, Jörg Rockenhäuser, Deutschland-Chef von Investor Permira, und Stefan Gaiser, Finanzvorstand von Teamviewer, blicken am Tag des Börsengangs durch das blaue Logo des Unternehmens. Bild: dpa

Der deutsche Tech-Börsenneuling Teamviewer veröffentlicht nicht nur seine Geschäftszahlen, sondern lässt sich ungewöhnlich tief in die Bücher blicken. Das ist gut so.

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          Die guten Zahlen von Teamviewer sind für ganz Deutschland eine gute Nachricht. Denn angesichts der amerikanischen Übermacht in der Digitalwirtschaft tut es gut zu sehen, dass auch hierzulande international erfolgreiche, technologiegetriebene Unternehmen entstehen können. Neben dem Paradebeispiel SAP und der Software AG sind Zalando, Hellofresh und der in den Dax aufgestiegene Zahlungsabwickler Wirecard Beispiele aus jüngerer Vergangenheit.

          Sie alle stehen nur vor dem Problem, dass alteingesessene Anleger ihre Geschäftsmodelle und die mit ihnen verbundenen Kenngrößen mitunter nicht sofort verstehen. Das kann ins Auge gehen, wie man an Wirecard sieht. Die starken Ausschläge an der Börse nach dem Bekanntwerden der Manipulationsvorwürfe in Singapur zeugen auch von den Sorgen der Anleger.

          Teamviewer versucht nun, solchen Zweifeln vorzubeugen: Denn obwohl das Unternehmen für sich in Größen wie den Billings, dem Cash-Ebitda und der entsprechenden Marge rechnet, hat es mit seinen Quartalszahlen eine fast komplette Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung vorgelegt, in der sich sämtliche regulären Kenngrößen vom Umsatz bis zum Nettogewinn finden. Und siehe da: Auch die sind positiv.

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