https://www.faz.net/-gqe-9j527

Kommentar zu Facebook-Plänen : Facebook hat Recht!

Facebook will seine verschiedenen Sozialen Netzwerke besser verknüpfen. Bild: dpa

Facebook, Instagram und Whatsapp sollen zusammengelegt werden – so will es ihr Eigentümer. Eine gute Idee, doch die reicht nicht aus: Auch Twitter, Threema und Snapchat müssen mitmachen. Dann wird Facebooks Macht gebrochen.

          2 Min.

          Eine Aktion der Stärke ist das nicht: Mark Zuckerberg will seine Netzwerke Facebook, Instagram und Whatsapp miteinander verbinden. Das Kern-Netzwerk Facebook schwächelt, nach Datenskandalen gehen die Nutzerzahlen zumindest in Europa leicht zurück – nur Instagram und Whatsapp florieren noch.

          Da wäre es doch hübsch, wenn die Nutzer von Instagram direkt Nachrichten an ihre Eltern auf Facebook schicken könnten, so stellt sich Mark Zuckerberg das vor. In einem Jahr könnte es soweit sein. Die Eltern könnten dann direkt von Whatsapp aus sehen, was ihre Kindern auf Instagram machen, und wer Facebook verlassen will – na, der geht dann vielleicht nicht zu Snapchat, sondern zu Instagram, weil er auf Instagram mehr Freunde erreicht.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Machtwechsel in Amerika : Trumps kalkuliertes Ende

          Der scheidende Präsident kapituliert scheibchenweise. Es geht ihm um seinen künftigen Einfluss – und um viel Geld. Scheitert sein diabolischer Plan nun an der dilettantischen Ausführung?

          Abgelehnte Asylbewerber : Letzte Hoffnung Frankreich

          Viele in Deutschland und anderen EU-Staaten abgelehnte Asylbewerber fliehen nach Frankreich. Hier werden die Anträge weniger streng geprüft. Die französische Migrationsbehörde sieht sich als Opfer der europäischen Asylpolitik.