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Alexander Armbruster (ala.)

Deutschlands Zukunft : Hört auf, Google und Amazon nachzutrauern!

Computer machen in speziellen Fertigkeiten zunehmend dem menschlichen Gehirn Konkurrenz. Bild: dpa

Die Deutschen können noch viel wohlhabender werden, wenn sie in der Künstlichen Intelligenz Gas geben. Mit ihren eigenen Stärken.

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          Computer, die mit den vielfältigen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns mithalten können, bleiben vorerst Stoff für spannende Spielfilme. Als der amerikanische Sachbuchautor Martin Ford jetzt berühmte Informatiker danach fragte, trauten sich nur zwei eine öffentliche Einschätzung zu. Der Futurist Ray Kurzweil bemisst die Wahrscheinlichkeit auf 50 Prozent, dass dies im Jahr 2029 gelingt. Der Roboterforscher Rodney Brooks hält einen Durchbruch im Jahr 2200 für möglich. Nun ja.

          Gegenwärtig viel brisanter und kaum zu überschätzen ist denn auch eine andere Herausforderung: Wie reagiert Deutschland auf jene echten Erfolge, die das maschinelle Lernen – die Stichworte lauten künstliche neuronale Netze und Deep Learning – in den vergangenen Jahren erbracht hat? Internetkonzerne verdienen heutzutage immerhin Milliarden, indem sie die gewaltig gewachsenen Datenmengen mit immer rasanteren Rechnern und besserer Software kombinieren.

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