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Künstliche Intelligenz : Ringen um die Riesennetze

Inspiration für das Deep Learning: das menschliche Gehirn Bild: Picture-Alliance

Für die Sprachverarbeitung entwickelte gewaltige KIs aus Amerika und China alarmieren Fachleute in Europa. Aus mehreren Gründen.

          3 Min.

          Noch mehr Daten, noch mehr Rechenleistung, noch vielschichtigere neuronale Netze: In der Künstlichen Intelligenz (KI) sorgen gegenwärtig Algorithmen-Systeme bislang nie dagewesener Größe für Aufsehen – und Sorge. Sie können anspruchsvollere Fragen beantworten, Liedtexte schreiben oder sogar Programmcode fortsetzen in einer Art und Weise, die sogar viele Fachleute verblüfft; und dies eben gerade auch, weil ihr Wissen scheinbar nicht hoch spezialisiert ist, sondern verschiedenste Bereiche zugleich umfasst.

          Alexander Armbruster
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Das bekannteste verbirgt sich hinter dem Kürzel GPT 3, ausgeschrieben steht das für „Generative Pretrained Transformer 3“. Forscher der wesentlich von Elon Musk und dem IT-Konzern Microsoft unterstützten amerikanischen KI-Unternehmung OpenAI haben das Modell konstruiert und mit einer unvorstellbaren Datenmenge trainiert. Über 175 Milliarden Parameter verfügt GPT 3, die Zahl sagt etwas darüber aus, wie mächtig das System ist.

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