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F.A.Z. exklusiv : Patienten bekommen ihre Daten aufs Handy

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Kurz aufs Smartphone geschielt: So lassen sich nach dem Willen von Jens Spahn künftig Patientendaten abfrage. Bild: k r o h n f o t o . d e

Jens Spahn macht Tempo: Bald soll jeder Versicherte mit einem PIN-Verfahren seine Krankheitsdaten abrufen können. Bloß die Ärzte sind skeptisch.

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          Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beschleunigt die Einführung digitaler Patientenakten. Laut Koalitionsvertrag soll die elektronische Patientenakte „bis 2021“ kommen. Spahn will aber schon jetzt die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen. „Kassen, die das früher machen wollen, bekommen jetzt die notwendige Rechtssicherheit“, sagte Spahn der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Das hat Folgen für die Patienten: „Versicherte sollen auch per Tablet und Smartphone auf ihre elektronische Patientenakte zugreifen können“, sagte Spahn. Das sei nicht das Ende der elektronischen Gesundheitskarte, aber eine zusätzliche, patientenfreundliche Option. „Wenn die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein Erfolg werden soll, müssen sich die Nutzungsbedingungen den Nutzern anpassen und nicht umgekehrt.“

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