https://www.faz.net/-gqe-9462q

Milliardärs-Rangliste : Jeff Bezos ist jetzt 100 Milliarden Dollar reich

  • Aktualisiert am

Jeff Bezos hat Amazon im Jahr 1994 gegründet - heute ist es ein Weltunternehmen. Bild: AFP

Der Erfolg am Einkaufstag „Black Friday“ macht den Amazon-Gründer noch vermögender: Nun hat er es auf ein Niveau geschafft, was bislang nur einem anderen Unternehmer gelang - und das ist schon einige Jahre her.

          1 Min.

          Amazon-Gründer Jeff Bezos ist schon länger der auf dem Papier reichste Mensch der Welt. Er liegt seit Wochen an der Spitze einer entsprechenden Rangliste, die der Finanzdienst Bloomberg kontinuierlich fortführt. Nun hat sein Vermögen zum ersten Mal die Marke von 100 Milliarden Dollar überwunden - Grund ist der Aktienkursanstieg infolge der guten Verkaufszahlen durch den „Black Friday“.

          Bezos hatte im Oktober dank der Aufwertung seiner Amazon-Beteiligung den Microsoft-Mitgründer Bill Gates an der Spitze der Milliardärs-Rangliste abgelöst. Der Windows-Erfinder kommt jetzt auf ein Vermögen von 89,1 Milliarden Dollar. Gates hatte in den vergangenen Jahren allerdings auch großzügig gespendet. Hätte er sich dafür nicht unter anderem von 700 Millionen Microsoft-Aktien getrennt, läge sein Vermögen eher an
          der Marke von 150 Milliarden Dollar.

          Bezos spendete Amazon-Anteile im Wert einer halben Milliarde Dollar und verkauft nach eigenen Angaben Aktien für rund eine Milliarde Dollar pro Jahr, um seine Raumfahrt-Firma Blue Origin zu finanzieren. Bloomberg schätzt die Vermögen auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen über Firmenanteile und Transaktionen und schränkt selbst ein, dass etwa die Bewertung von Blue Origin schwierig ist. Amazon selbst kommentiert Bezos' Vermögensverhältnisse nicht.

          Jeff Bezos hat Amazon gegründet und zu einem Weltunternehmen gemacht. In immer mehr Bereiche dringt der Internethändler vor - und seit vielen Monaten stimmen auch die Geschäftszahlen, Amazon verdient mehr Geld als es ausgibt. Das macht sich natürlich auch für den Gründer und Vorstandsvorsitzenden direkt bezahlt.

          Bezos ist übrigens nicht der erste Mensch, der mit seinem Vermögen die 100-Milliarden-Marke geknackt hat. Zuletzt gelang dies im Jahr 1999 - Bill Gates.

          Weitere Themen

          Tesla zieht Autopilot-Update wegen Problemen zurück Video-Seite öffnen

          Mangelhafte Beta-Version : Tesla zieht Autopilot-Update wegen Problemen zurück

          Einige Nutzer hatten moniert, dass Tesla-Fahrzeuge wiederholt vor Frontalkollisionen gewarnt hätten, obwohl keine unmittelbare Gefahr bestand. „Wir sehen einige Probleme“, schrieb Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter. Dies sei bei einer Beta-Version zu erwarten, da nicht alle Konfigurationen unter allen Bedingungen vorab getestet werden können.

          Topmeldungen

          Können steigende Rohstoffpreise dazu führen, dass Händler einige Produkte aus ihrem Sortiment streichen?

          Billig einkaufen im Supermarkt : Kampf um jeden Preis

          Händler und Hersteller streiten über die Preise im Lebensmittelhandel. Die könnten im Supermarkt weiter steigen. Die Folgen zeigen sich für den Verbraucher aber auch schon heute: Einige Produkte verschwinden aus den Regalen.
          Chefarztpositionen bedeuten auch weniger Zeit für Patienten und Forschung.

          Unbeliebte Führungsposition : Chefärzte könnten knapp werden

          Immer weniger Mediziner wollen aufsteigen. Im neuen Posten befürchten sie zu wenig Zeit für Patienten und ihre Familien. Zudem bereitet das Studium sie nur unzureichend auf Kompetenzen in Führungspositionen vor.
          „Fifty Shades“ lässt grüßen: Eva Illouz und Dana Kaplan zufolge ist Sadomasochismus inzwischen ein „Mittelklassehobby“.

          Ökonomie und Sexualität : Gibt es also neoliberalen Sex?

          Wie man Selbstwert und Resilienz am besten kultiviert: Eva Illouz und Dana Kaplan spekulieren über die Wirkung eines entspannten Liebeslebens auf Berufsaussichten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.