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Kommunizierende Gegenstände : Internet der Dinge steht erst am Anfang seiner Möglichkeiten

Eine Anwendungsmöglichkeit des Internets der Dinge: Diebstahlsalarm für E-Bikes. Bild: dpa

Das Internet der Dinge feiert zwar schon seinen 20. Geburtstag, doch die Verbindung von Daten im Internet und realer Technik hat noch immer großes Potential. Forscher prognostizieren, dass vor allem der deutsche Mittelstand profitieren könnte.

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          Für das Internet der Dinge (IoT) gibt es schon heute zahlreiche konkrete und sehr verständliche Anwendungen. Teure E-Bikes melden sich, wenn sie gestohlen werden. Sensoren erkennen, ob Parkplätze in der Großstadt frei oder belegt sind. Vernetzte Lkw-Reifen machen das Fahren sicherer. EKGs übermitteln Gesundheitsdaten online direkt an den Arzt. Sensoren benachrichtigen den Bauern, wenn eine schwangere Kuh zu kalben beginnt. Mülltonnen melden sich, wenn sie geleert werden müssen. Mauern schlagen Alarm, sobald Sprayer sie mit illegalen Graffitis verunstalten.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Diese kleine Liste hat jüngst der Mobilfunkkonzern Vodafone vorgelegt. Es ist ein beispielhaftes Potpourri möglicher Einsatzmöglichkeiten. Einiges klingt wundersam, und ob sich alles am Markt durchsetzt, bleibt abzuwarten. Doch eines steht für die Befürworter immer im Vordergrund: Das Internet der Dinge wird unser Leben leichter machen. Es spart Zeit, und es bringt mehr Sicherheit. Und es verändert die gesamte Volkswirtschaft.

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