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Krach zwischen Tech-Konzernen : IBM-Chefin schimpft über Internetkonzerne

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Ginny Rommetty ist die Vorstandsvorsitzende von IBM. Bild: Reuters

Über „unverantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten“ regt sich die Chefin des Computerunternehmens IBM auf. Klar ist, wen sie damit meint – erfolgreichere Wettbewerber.

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          Internetkonzerne wie Facebook und Google sehen sich immer mehr Anfeindungen aus anderen Teilen der Technologiebranche gegenüber. Zum Chor der Kritiker stieß nun auch Ginni Rometty, die Vorstandsvorsitzende von IBM.

          Ohne Facebook und Google direkt beim Namen zu nennen, attackierte sie auf einer Podiumsdiskussion in Brüssel „gigantische Internetplattformen“ und warf ihnen „unverantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten“ vor. Sie sprach sich für eine stärkere Regulierung dieser Unternehmen aus. Unter anderem sei zu überlegen, ob die Plattformen für die auf ihnen veröffentlichten Inhalte mit juristischen Mitteln zur Verantwortung gezogen werden könnten.

          Vor wenigen Wochen hatte schon Tim Cook, der Vorstandsvorsitzende des Elektronikkonzerns Apple, einen Auftritt in Brüssel zu einer Attacke auf Internetkonzerne wie Facebook und Google genutzt. Auch er nannte keine Namen, machte aber klar, wen er meinte, als er sagte: „Unsere eigenen Informationen, von den alltäglichen bis zu den zutiefst persönlichen, werden mit militärischer Effizienz gegen uns verwendet.“ Dies sei Überwachung, und die Datenberge dienten nur dazu, die Unternehmen zu bereichern, die sie sammelten.

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