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Plus von 18 Prozent : Huawei macht deutlich mehr Umsatz

  • Aktualisiert am

Huawei-Chef Richard Yu bei der Videopräsentation des neuen Falthandys Bild: Reuters

Die Geschäfte von Huawei laufen offenbar gut – allen Vorwürfen zum Trotz. Google hat indes die Erlaubnis beantragt, die Chinesen wieder mit seinen Apps versorgen zu dürfen.

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          Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei hat trotz der Sicherheitsbedenken etwa in den Vereinigten Staaten seinen Umsatz im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Die Einnahmen kletterten um 18 Prozent auf 850 Milliarden Yuan (rund 111 Milliarden Euro), berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Berufung auf den Chef der Konsumelektronik-Sparte von Huawei, Yu Chengdong. 2019 habe das Unternehmen weltweit mehr als 240 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das Geschäft mit Computern sei um mehr als 200 Prozent gewachsen. Im Januar 2020 habe Huawei mehr als zehn Millionen Smartphones für den neuen Mobilfunkstandard 5G ausgeliefert.

          Die amerikanische Regierung wirft Huawei eine zu große Nähe zur chinesischen Regierung und Spionage vor und fordert von den europäischen Verbündeten, sie sollten den weltgrößten Mobilfunkausrüster vom 5G-Netzaufbau ausschließen. Das Unternehmen und China haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

          Google hat derweil die Erlaubnis beantragt, den chinesischen Smartphone-Anbieter Huawei weiterhin mit seinen Diensten versorgen zu dürfen. Google-Manager Sameer Samat machte am Montag allerdings keine Angaben dazu, wann eine Entscheidung der Regierung über den Antrag fallen könnte. Nachdem Huawei Mitte Mai 2019 von der amerikanischen Regierung auf eine schwarze Liste gesetzt wurde, muss der chinesische Konzern bei seinen neuen Smartphone-Modellen auf Google-Apps wie zum Beispiel Karten oder GMail verzichten. Huawei verlor damit bei neuen Geräten auch den Zugang zu Googles App-Plattform Play Store und muss eine eigene Infrastruktur dafür aufbauen. Bisher weist der hauseigene Plattform App Gallery aber zumindest für Nutzer in Europa erhebliche Lücken auf.

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