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Superschneller Anschluss : Huawei bringt 5G-Smartphones auf den Markt

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Hat sich auf Platz zwei geschoben – vor Apple: Der chinesische Hersteller Huawei macht immer bessere Geschäfte. Bild: AFP

Handys, die den bald schnellsten Mobilfunktstandard nutzen: Der chinesische Marktführer macht eine wichtige Ankündigung – gerade für Deutschland.

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          Der chinesische Smartphonekonzern und Netzwerkausrüster Huawei setzt in Deutschland auf Wachstum durch den neuen schnellen Mobilfunkstandard 5G. „Wir werden nächstes Jahr 5G-fähige Geräte, darunter auch Smartphones, in den Handel bringen“, kündigte Huawei-Deutschland-Chef William Tian auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) an. „Wir haben den ultimativen Vorteil, dass wir auch der weltgrößte Netzwerkausrüster sind“, ergänzte er in Hinblick auf die im kommenden Jahr anstehende 5G-Frequenzauktion in Deutschland.

          Huawei stieg im zweiten Quartal mit den unter Kunden beliebten Mate-Smartphones und umfangreichem Marketing zur Nummer zwei hinter Samsung auf und überholte damit erstmals den iPhone-Hersteller Apple. In der Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft will das Unternehmen am 16. Oktober sein neues Luxusmodell Mate 20 in London vorstellen und damit gut einen Monat nach Apple.

          „Leica ist in China schon sehr bekannt“

          Deutschland ist für Huawei Tian zufolge der zweitwichtigste Markt nach China. „Wir investieren stark. Im kommenden Jahr werden wir hierzulande fünf bis zehn Kundenzentren in größeren Städten eröffnen“, sagte der Chinese, der seit dem Jahr 2016 das Deutschland-Geschäft leitet. Seit vergangenem Jahr gibt es einen ersten solchen Anlaufpunkt in der Hauptstadt.

          Der Stellenwert Deutschlands spiegelt sich laut Tian auch darin wider, dass sich in Düsseldorf die Europa-Zentrale der Chinesen befindet und es eine umfassende Technologiepartnerschaft mit dem deutschen Kamerahersteller Leica gibt. „Leica ist inzwischen in China eine sehr bekannte Marke.“

          „Die Kunden entscheiden mit ihrem Portemonnaie“

          Zu den Problemen durch den Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China hielt sich Tian bedeckt. Mit Verweis auf die nationale Sicherheit ist Huawei beispielsweise in Amerika und Australien von bestimmten Geschäften ausgeschlossen. Google und Facebook stehen für ihre Beziehungen mit Huawei in der Kritik, Verizon und AT&T haben kürzlich Pläne wieder an den Nagel gehängt, Huawei-Smartphones in den Handel zu bringen.

          „Die Kunden entscheiden mit ihrem Portemonnaie“, sagte Tian mit Verweis auf die 95 Millionen verschifften Smartphones von Januar bis Juni. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern damit, die Zahl von mehr als 200 Millionen zu übertreffen.

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