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Alexander Armbruster (ala.)

China und Amerika : Kalter Krieg der Technologie-Mächte

Ein Kind schaut im Militärmuseum in Peking ein Video über den digitalen Informationsfluss. Bild: AP

Der Konflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert auf einer ganz neuen Ebene. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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          Wandel ohne Handel? Die amerikanische Regierung geht gegen den kommerziell überaus erfolgreichen chinesischen Tech-Konzern Huawei vor. Klar ist schon jetzt: Der Streit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert auf einer neuen Ebene – obgleich es ohnehin nie „nur“ um Zölle, Handelsungleichgewichte oder die Frage ging, ob amerikanische Banken in Fernost mehr Geschäfte machen dürfen. Dafür ist die chinesische Ökonomie mittlerweile zu groß, der politische Einfluss der Volksrepublik zu weitreichend auch über die eigene Landesgrenze hinaus. Deutschland und Europa befinden sich quasi „zwischen den Fronten“, Unternehmenschefs hierzulande, die in Amerika und China gutes Geld verdienen, müssen hoffen, sich niemals nachhaltig für eine der beiden Seiten entscheiden zu müssen und gegen die andere.

          In einer Zeit, in der (noch) erfolgreiche Mittelständler ebenso wie Weltkonzerne daran arbeiten, Produkte und Prozesse durch die intelligente Verarbeitung enormer Datenmengen zu verbessern, geraten naturgemäß genau jene Anbieter in den Fokus, die auf diesem Feld führend sind. Um zu ermöglichen, dass veritable Internetunternehmen wie Alibaba, Baidu und Tencent entstehen, hat die chinesische Führung vor Jahren schon gezielt die führende amerikanische Suchmaschine (Google) und das wichtigste soziale Netzwerk der Welt (Facebook) ausgesperrt.

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