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Sicherheitsupdate : Das sind die neuen Funktionen von Gmail

  • -Aktualisiert am

Googles E-Mail-Dienst soll sicherer werden. Bild: Picture-Alliance

Hacker-Angriffe setzen E-Mail-Anbieter unter Druck. Google will seinen Dienst Gmail nun mit einem umfassenden Update „sicherer, schneller und effizienter“ machen. Zwei Neuerungen stehen im Mittelpunkt.

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          Nach mehr als fünf Jahren steht der kalifornische Suchmaschinenriese Google kurz vor der Veröffentlichung der nächsten Version seines E-Mail-Dienstes „Gmail“. Neu ist eine überarbeitete Optik, die ermöglicht, Anhänge ansehen zu können, ohne die entsprechende Mail zu öffnen. Im Vordergrund stehen bei dem Update aber ein neuer Vertraulichkeits-Modus sowie die Einführung von Künstlicher Intelligenz. Der Nutzer kann sich noch aussuchen, ob er die neuen Features einschalten will. Wer interessiert ist, kann das neue Gmail bereits über das Options-Menü testen.

          Vertraulichkeits-Modus

          Dieser Modus soll spezielle Inhalte und Nachrichten besonders schützen. So können E-Mails künftig mit einem Verfallsdatum versehen werden, sodass sie nach dem Ablauf automatisch gelöscht werden. Auch sollen E-Mails innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Versenden rückrufbar sein, um Fehler oder Nachrichten, die an den falschen Empfänger gesendet wurden, problemlos zu korrigieren. Eine weitere Funktion wird das Kopieren und Weiterleiten als auch Drucken und Herunterladen von ausgewählten E-Mails verhindern. Mit einer neuen SMS-Verifizierung muss zudem erst per Handy eine Bestätigung gesendet werden, bevor man den Inhalt einer Nachricht einsehen kann. So können sensible Daten, beispielsweise Kontodaten, sicherer versendet werden.

          Einführung von Künstlicher Intelligenz

          Algorithmen sollen dem Nutzer künftig die Bearbeitung seines Postfachs erleichtern oder sogar abnehmen. Das sogenannte Nudging-Verfahren erinnert an nicht eingesehene Mails, die relevant sein könnten. Spam-Mails, Newsletter oder Rundschreiben, die regelmäßig im Postfach eingehen sind davon ausgenommen. Für diese hält Gmail ab sofort eine automatische Abmeldefunktion bereit.

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