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Google-Chef Pichai im Gespräch : „Eine Entscheidung gegen unser Geschäftsmodell“

Fühlt sich ungerecht behandelt: Konzernchef Sundar Pichai Bild: AP

Mit einem Rekordbetrag bestraft die EU-Kommission Google für den Missbrauch seiner Marktmacht. Konzernchef Pichai erklärt in der F.A.Z., warum er das ungerecht findet.

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          4,3 Milliarden Euro – nie zuvor hat die EU-Kommission gegen ein Unternehmen eine so hohe Geldbuße wie nun gegen Google verhängt. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werfen dem amerikanischen Internetkonzern vor, das mobile Betriebssystem Android zu instrumentalisieren, um Rivalen klein zu halten. Konkret: Ihnen zu erschweren, mit sehr erfolgreichen Google-Angeboten wie der gleichnamigen Suchmaschine oder dem Browser Chrome zu konkurrieren.

          Alexander Armbruster

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Gegenüber der F.A.Z. hat der Google-Vorstandsvorsitzende Sundar Pichai kurz nach der Entscheidung der EU-Behörde sein Unternehmen verteidigt. „Ich möchte wirklich klarstellen, dass Android viel Gutes gebracht hat für Nutzer, Entwickler, das ganze Ökosystem. Es hat definitiv die Smartphone-Landschaft verändert und Mobiltelefone mehr Menschen zugänglich gemacht als jemals zuvor“, sagt er. „Viele Unternehmen und App-Entwickler kreieren Apps auf Android und erlangen Reichweite. Das System funktioniert und das erkennt die EU-Kommission auch an.“

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