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Videospiele in der Schule : Der Lehrplan als Abenteuer

Auf der Suche nach dem digitalen Unterricht: Für „Classcraft“ braucht es noch nicht mal Tablets im Klassenzimmer. Bild: Lars Berg/laiflaif

Digitale und analoge Spiele können den Unterricht bereichern, da sind sich Wissenschaft und Politik einig. Die Videospielmesse Gamescom machte das Thema in diesem Jahr zu ihrem Schwerpunkt. Doch das System Schule erweist sich als widerspenstig.

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          Wer in den Unterricht von Daniel Jurgeleit kommt, trifft dort auf Krieger, Magier und Heiler. Sie alle reisen durch eine phantastische Geschichte, müssen Höhlen erkunden, durch magische Türen kommen und Rätsel lösen. Dass die alle etwas mit Grammatik, Rechtschreibung oder anderen Themen des Deutschunterrichts zu tun haben, kann man dabei fast übersehen.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Hat jemand die Hausaufgaben vergessen, gibt das keinen Eintrag ins Klassenbuch, sondern kostet den säumigen Schüler Lebenspunkte. Hat dieser aber einen Krieger zum Freund, kann der sich dazwischenwerfen und mit seiner starken Panzerung einen Teil des Schadens abfangen. Gut sollte sich die Klasse auch mit ihren Magiern stellen: Schließen die sich zusammen und opfern einen Teil ihrer Magiepunkte, können sie den unangekündigten Vokabeltest, der heute ansteht, noch mal um eine Woche in die Zukunft zaubern.

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