https://www.faz.net/-gqe-adr2f

Fei-Fei Li : Eine KI-Spezialistin für Bayer

  • -Aktualisiert am

Fei-Fei Li Bild: Laif

Fei-Fei Li gehört zu den Forscherinnen für Künstliche Intelligenz, deren Arbeit mit großem Interesse verfolgt wird. Im Aufsichtsrat von Bayer erfüllt die Physikerin damit gleich mehrere Zwecke.

          3 Min.

          Fei-Fei Lis Interesse für Maschinen entstammt ganz menschlichen Erfahrungen. Seit 30 Jahren begleitet sie ihre Mutter regelmäßig in Krankenhäuser, ein Herzleiden macht die häufigen Gespräche mit Ärztinnen und Pflegern nötig. Das Personal will ständig Daten zum Pulsschlag wissen, sie machen viele Tests, an Informationen mangelt es eigentlich nicht. Aber dafür am Kontext, denn viele der erhobenen Daten werden nicht sortiert. Außerdem wirken die Angestellten bei jeder Begegnung überarbeitet. An der kalifornischen Stanford-Universität hat Li deshalb ein Projekt begonnen, um mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Patienten und Ärzten zu helfen. In Algorithmen wird das Verhalten untersucht und analysiert, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder um aus Krankheitsverläufen Schlüsse zu ziehen.

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          „Das Herz des Gesundheitssystems sind Menschen, die sich um Menschen kümmern. Aber unser Klinikpersonal kann kaum Zeit mit Patienten verbringen. Das ist inakzeptabel“, sagte Li in dieser Woche in einem Podcast mit dem Gründer des Karrierenetzwerks LinkedIn, Reid Hoffman. Technologie könne dabei helfen, die Mitarbeiter und damit das Gesundheitssystem zu entlasten.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Die Ästhetik von rechtsextremen Influencerinnen passt in die heile Instagram-Welt aus modisch gekleideten Menschen, Tierjungen und Traumstränden. (Symbolfoto)

          Rechtsextreme Influencerinnen : Das nette Nazi-Mädchen von nebenan

          Rechtsextreme Influencerinnen suchen in den sozialen Medien nach Anhängern. Mit Frisurentipps, Backrezepten und Aufnahmen vor grünen Landschaften wirken sie zunächst unverfänglich – doch der Schein trügt. Eine Recherche.
          Alles so schön bunt hier: eine Gasse in Basel. In der Schweizer Stadt fanden im vorigen Jahr Demonstrationen der Black-Lives-Matter-Bewegung statt, die Martin R. Dean ermutigten, über seine Erfahrungen als „nichtweißer“ Autor zu sprechen.

          Was die Sprache verändert : Ade, du weiße Selbstverständlichkeit

          Der Schriftsteller Matthias Politycki hat kürzlich begründet, warum er Deutschland verlassen hat: Politisch korrekte Sprachregelungen mache ihm das Schreiben unmöglich. Ihm antwortet nun ein Freund und Kollege.