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Soziales Netzwerk : Facebook lotet Interesse an Bezahlversion aus

  • Aktualisiert am

Mark Zuckerberg während der Entwicklerkonferenz am 1. Mai in San Jose. Bild: Reuters

Mark Zuckerberg hat darüber gesprochen, seine Stellvertreterin ebenfalls: Nun prüft das größte soziale Netzwerk der Welt wohl wirklich, ob Kunden dafür Geld zahlen würden.

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          Das größte soziale Netzwerk der Welt betreibt offenbar Marktforschung, um das Interesse an einer Bezahlversion ohne Werbung herauszufinden. Nach dem jüngsten Datenskandal gebe es innerhalb von Facebook wieder etwas mehr Zuspruch für solche Überlegungen, meldet der Finanzdienst Bloomberg und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertrautet Personen.

          Facebooks Gründer und Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg hatte die Möglichkeit einer Bezahlversion erstmals während seiner Anhörung vor dem amerikanischen Kongress im April angedeutet. Da sagte er: „Es wird immer eine kostenlose Version von Facebook geben.“

          In der Telefonkonferenz nach Vorlage der jüngsten Quartalszahlen bestätigte die für das Tagesgeschäft zuständige Managerin Sheryl Sandberg dann, dass Facebook über ein Abo-Modell nachgedacht habe – „und wir werden nicht damit aufhören, alles in Erwägung zu ziehen“. Zugleich betonte sie aber auch: „Anzeigen passen auf natürliche Weise zu unserem Geschäft“.

          Facebook sehe da noch großes Potential. Der Konzern erklärt außerdem stets, dass die Finanzierung durch Werbung es grundsätzlich überhaupt erst möglich mache, Nutzern einen kostenlosen Dienst anzubieten.

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