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Zwischen Amerika und China : Das Problem mit der digitalen Souveränität

  • -Aktualisiert am

Wie viel muss Europa in der IT selbst können? Bild: F.A.Z.

Europa will in der Informationstechnologie aus guten Gründen unabhängiger werden von Amerika und China. Dennoch ist der Begriff „Souveränität“ nicht ungefährlich – denn er birgt Konfliktpotential. Ein Gastbeitrag.

          8 Min.

          Ob Gaia-X oder der jüngst von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Digital Services Act, ob Verbraucherschutz, die Künstliche Intelligenz oder 5G: Die Forderung nach digitaler Souveränität hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich an Intensität gewonnen– und besonders während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020.

          In ihr kulminiert ein neues geopolitisches Bewusstsein, befeuert durch die Erfahrungen des Verhaltens der Vereinigten Staaten unter der Trump-Administration, durch die infrastrukturelle Ausweitung der chinesischen Einflusssphäre, durch das Wissen über die Wucht eines durch soziale Netzwerke geprägten Mediensystems und schließlich durch die seit Ausbruch der Pandemie noch einmal verstärkt gefühlte Abhängigkeit von den alltagsstrukturierenden Kräften unserer digitalen Helfer.

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