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Demokratin Elizabeth Warren : „Genug von schmarotzenden Milliardären“

Die Demokratin Elizabeth Warren am Samstag auf dem Digitalfestival in Austin, Texas Bild: Reuters

Die Demokratin will nächstes Jahr Donald Trump herausfordern. Und sorgt jetzt mit einem spektakulären Angriff auf die Technologiebranche für Aufregung. Ausgerechnet während des Digitalfestivals in Austin.

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          Elizabeth Warren redet nicht um den heißen Brei herum. Als sie am Samstag bei der Musik-, Film- und Digital-Messe „South by Southwest“ in Austin auf die Bühne tritt, spricht der Moderator sie auf ihre Forderung nach einer „potentiellen Zerschlagung“ von Technologiekonzernen an, mit der sie am Tag zuvor für enormen Wirbel gesorgt hat. Die amerikanische Senatorin, die sich um die Kandidatur der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr bemüht, korrigiert ihn prompt: „Ich habe eine Zerschlagung gefordert.“ Also kein vielleicht, sondern voll drauf.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          „Ich habe vor niemandem Angst,“ sagt sie. Und sie lässt sich nicht beirren, als ihr Gesprächspartner in die Runde ruft, wer für einen der ins Visier genommenen Technologiegiganten arbeite, solle aufstehen – um zu illustrieren, dass der Vorschlag womöglich nicht bei jedem aus dem traditionell sehr Technologie-affinen Publikum des Digitalfestivals gut ankommt. Warren sagt, ihre Initiative sei gerade für die hiesige Zielgruppe gedacht.

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