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F.A.S. exklusiv : Neues Abenteuer für einstigen Opel-Chef Neumann

  • Aktualisiert am

Sucht ein neues Abenteuer in Übersee: Der ehemalige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Bild: dpa

Mit dem krisengebeutelten Autobauer Opel muss sich Karl-Thomas Neumann schon seit Juni 2017 nicht mehr beschäftigen. Nun hat der Niedersachse bei einem amerikanischen Start-Up eine neue Aufgabe gefunden. Er trifft dort auf einen nicht ganz unbekannten Landsmann.

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          Comeback für Karl-Thomas Neumann: Der ehemalige Opel-Chef wechselt nach Kalifornien zu einem Start-Up für Elektroautos, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.  Neumann macht dort gemeinsame Sache mit Stefan Krause, ehemals Finanzvorstand von BMW und Deutscher Bank. Krause hat vor einem halben Jahr in Los Angeles eine Firma namens „Evelozcity“ gegründet.

          Neumann wird dort laut F.A.S. in die Führungsmannschaft einsteigen, zuständig für Mobilitätskonzepte, Markenführung, Kundenerlebnis und Blockchain-Strategie. „Evelozcity“ will die Autos nur entwickeln, nicht aber selbst bauen. Bis zum Produktionsstart sichere eine Investorengruppe aus Europa, Taiwan und China die Finanzierung, heißt es in Unternehmenskreisen.

          Neumann selbst bringe eine nicht bezifferte Summe eigenen Geldes ein, berichtet die F.A.S. weiter. Neben ihm sind die ehemaligen BMW-Führungskräfte Ulrich Kranz (Technologie) und Richard Kim (Design) an Bord sowie 100 weitere Mitarbeiter. Bis Jahresende sollen es 300 sein. Im Jahr 2021 will Neumann dann das erste Auto vom Band laufen lassen. Los geht sein Abenteuer in Los Angeles im Mai. Neumann zieht dazu mit der ganzen Familie nach Kalifornien.  

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