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Deutscher Mittelständler sagt : „Nach Corona ist nicht vor Corona“

Eduard R. Dörrenberg Bild: obs

Eduard R. Dörrenberg führt den Mittelständler Dr. Wolff. Er spricht über seine Reise nach Singapur, die Schwächen Deutschlands – und Männer, die weniger Haare gewaschen haben.

          7 Min.

          Mitten in Bielefeld sitzt der Pharma- und Kosmetikhersteller Dr. Wolff: Bekannt ist er vor allem für seine Marken wie das Haarpflegemittel Alpecin oder die Hautpflege Linola. Das Familienunternehmen wird seit bald 23 Jahren von Eduard R. Dörrenberg geführt, dem Urenkel des Unternehmensgründers Dr. August Wolff. Die Ostwestfalen halten sich wacker im Konkurrenzkampf mit Konzernen wie Bayer, Coty oder Henkel, zuletzt ist der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um knapp 9 Prozent auf 341 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt arbeiten gut 800 Mitarbeiter für die Dr. Wolff-Gruppe, die Hälfte davon in der Pharmasparte. Etwa 240 Mitarbeiter sind in der Produktion beschäftigt. „Man hat immer eine Chance, weil die Großen selten so schnell sind“, ist das Motto von Unternehmenschef Dörrenberg – Grund genug, mit ihm darüber zu reden, was sich durch die Corona-Zeit in einem Mittelständler verändert. Und was davon bleibt.

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Herr Dörrenberg, Sie sind geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Gruppe. Wie sehr haben sich Ihre Mitarbeiter schon an das Homeoffice gewöhnt?

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